Frisch geschlachtetes Fleisch und eigene Gewürzkompositionen, wie es sie seit Generationen nur im Hochschwarzwald gibt, sowie eine sorgfältige handwerkliche Zubereitung: Dies sind die Geheimnisse des naturbelassenen Geschmacks der Wurstspezialitäten von Adler. Eine eigene Schlachtung und die Zuverlässigkeit unserer erfahrenen Metzger garantieren eine gleichbleibend hohe Qualität.

Landjäger und andere Rohwürste
Neben Landjäger und Salami zählen auch Teewurst oder Mettwurst zu Rohwürsten. Innerhalb des Produktsegments wird zwischen schnittfesten und streichfähigen Rohwürsten unterschieden. Alle werden aus rohem Rind- oder Schweinefleisch, kernigem Speck, Salz und Gewürzen hergestellt. Das Fleisch und der Speck werden im Kutter (Schneidewanne mit rotierenden Messern) zerkleinert, bis die richtige Körnung erreicht ist. Dann kommen Salz sowie Gewürze hinzu, anschließend kann das Brät (Wurstmasse) in Wurstdärme (Wursthüllen) abgefüllt werden. Diese müssen wasser- und dampfdurchlässig sowie elastisch sein, da die Würste während der Reifung Wasser verlieren und schrumpfen. Einige Rohwurstsorten werden direkt nach der Reifung verkauft, andere trocknen noch weiter in der Räucherkammer und erhalten dadurch ihr besonderes Raucharoma.

Fleischwurst in Streifen und andere Brühwürste
Typische Brühwürste sind Fleischwurst, Jagdwurst, Leberkäse oder Gelbwurst. Brühwürste lassen sich hinsichtlich der Fleischauswahl und dem Körnungsgrad (Grad der Zerkleinerung) weiter unterscheiden, unter anderem in die Kategorien „Brühwurst fein zerkleinert“ (z. B. Lyoner), „Brühwurst grob“ (z. B. Jagdwurst) und „Brühwurst mit Einlagen“ (z.B. Bierschinken).

Brühwürste werden wie Rohwürste aus roh zerkleinertem Rind- oder Schweinefleisch, Speck sowie Salz und Gewürzen hergestellt. Das Fleisch und der Speck werden zunächst im Fleischwolf vorzerkleinert, dann mit Eis, Salz und Gewürzen vermischt und anschließend im Kutter (Schneidewanne mit rotierendem Messer) fein zerkleinert. Das Eis kühlt die Fleischmasse und sorgt für einen gleichmäßigen Fleischteig. Abschließend werden die Würste gebrüht und zum Teil geräuchert. Durch das Brühen im Wasserdampf oder heißem Wasser gerinnt das Fleischeiweiß: Damit wird die Wurst schnittfest.

Leberwurst und andere Kochwürste
Die Produktkategorie Kochwürste wird unterteilt in die Bereiche „Leberwurst“, „Blutwurst“ und „Sülzwürste“. Überwiegend werden diese Spezialitäten aus vorgekochtem oder vorgebrühtem Fleisch, Innereien, Speck und Schwarten hergestellt. Nach dem Abfüllen in Wurstdärme (Wursthüllen) werden die Würste ein weiteres Mal erhitzt, einige Sorten zudem noch geräuchert. Kochwürste sind im Gegensatz zu Brühwürsten nur in abgekühltem Zustand schnittfähig.

Schäufele und andere Kochpökelware
Gekochter Schinken, Kasseler und Schäufele zählen zur Gruppe der Kochpökelwaren. Der erste Schritt bei der Herstellung ist das Pökeln (Einsalzen): Hierbei wird das Fleischstück entweder in Salzlake eingelegt oder durch Einspritzen der Pökellake gesalzen. Letztere Methode, bekannt als Spritzpökeln, sorgt für eine ausreichende und gleichmäßige Verteilung des Salzes im Fleisch. Beim Pökeln wird das Fleischstück haltbarer und entwickelt seine typische rötliche Färbung. Auch das anschließende Räuchern oder Lufttrocknen verlängert die Haltbarkeit und intensiviert das Aroma. Fleischstücke, die nach dem Pökeln in einer Form gepresst und darin gekocht werden, sind unter der Bezeichnung „Kochschinken“ bekannt.